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Einladung zur digitalen Demokratiekonferenz 2021

Demokratie (heißt) braucht Gleichberechtigung

Einmal im Jahr veranstaltet die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen eine Demokratiekonferenz. Die Konferenz ist für alle Interessierten offen. Sie und richtet sich insbesondere an Menschen, die sich beruflich, privat oder im Ehrenamt für das demokratische Zusammenleben unterschiedlicher Menschen in der Region Göttingen engagieren. Die diesjährige Konferenz befasst sich mit dem Thema „Demokratie (heißt) braucht Gleichberechtigung“. Bis jetzt ist die   Gleichberechtigung von Frauen innerhalb unserer Gesellschaft immer noch unzureichend. Dies zeigt sich speziell an ihrer mangelnden Repräsentanz in der Politik, der unverändert bestehenden Gehaltsunterschiede von Frauen und Männern, der digitalen Anfeindung von Frauen und  dem aktiven Antifeminismus gegenüber gesellschaftlich engagierten Frauen. Diese Diskriminierungsrealitäten werden im Rahmen der Demokratiekonferenz vorgestellt und vertieft diskutiert.

Die Teilnahme an der Demokratiekonferenz ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Bitte tragen Sie sich für einen der drei Workshops ein. Die Anmeldung ist bis zum 6. Oktober 2021 möglich. Den Ablaufplan der Veranstaltung mit der genaueren Beschreibung der Workshops können Sie im Bereich unter der Anmeldung einsehen.

Fotoaufnahmen

Der Aufnahme, Speicherung und Veröffentlichung von Fotografien (im Rahmen von Newsletterbeiträgen, Presseartikeln und Printveröffentlichungen durch die beteiligten Organisationen) stimme ich zu.

Datenschutz

Ihre in diesem Anmeldeformular angegebenen Daten werden gemäß der oben verlinkten Datenschutzerklärung durch die an der Veranstaltung beteiligten Institutionen (Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen eG, Landkreis Göttingen und Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.) verarbeitet. Zudem weisen wir externe Teilnehmer*innen darauf hin, dass Sie mit der Teilnahme an dem Online-Meeting in die Datenverarbeitung Ihrer Daten einwilligen. Die Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden. Datenschutzhinweise für die Teilnahme an Online-Meetings per Zoom können Sie über den nachstehenden Link abrufen: https://www.landkreisgoettingen.de/unser-service/datenschutz/online-meetings.html.

Ausschlussklausel

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Datum und Ort

12.10.2021, 16.00-19.00 Uhr, im digitalen Raum

(am 11.10.2021 werden Sie eine Anmeldebestätigung mit den notwendigen Anmeldeinformationen erhalten, um an der Demokratiekonferenz teilzunehmen).

Veranstaltungsablauf

15.50 Uhr                        Einlass

16.00 Uhr                        Beginn der Veranstaltung und Grußworte

16.30 Uhr                        Vortrag „Demokratie braucht Gleichberechtigung”

Ohne die gleichberechtigte Beteiligung von Frauen ist Politik nur eingeschränkt demokratisch legitimiert. Warum noch immer Frauen im politischen System fehlen, was die Ursachen sind und welche Ansatzpunkte zur Veränderung existieren, dazu gibt der Vortrag Denkanstöße.

Referentin: Dr. Dorothee Beck

Dorothee Beck forscht als promovierte Politikwissenschaftlerin und Geschlechterforscherin an der Philipps-Universität Marburg über Antifeminismus sowie über das Verhältnis von politischer Partizipation, Geschlecht, geschlechtsbasierter Gewalt und Medien. Daneben arbeitet sie als freiberufliche Publizistin, Expertin und Moderatorin zur ihren Forschungsthemen.
www.dorothee-beck.de

17.00 Uhr                        Workshops

Workshop 1: „Entgeltgleichheit und Corona – Was ist zu tun?“

Schon vor Corona war klar: Viele Tätigkeiten, die Frauen ausüben, sind unterbezahlt. Die Corona-Pandemie hat dies besonders deutlich gezeigt für die überwiegend weiblichen Beschäftigten und ihre systemrelevante Arbeit in Pflege, Einzelhandel sowie in Schule und Erziehung. Entgeltgleichheit von Frauen und Männern muss deshalb gerade jetzt diskutiert und gefordert werden. Sonst besteht die Gefahr, dass bereits Erreichtes verlorengeht oder aber eine Chance vertan wird, die sich durch die Corona-Krise bietet. Im Workshop reden wir über beides und darüber, was zu tun ist.

Referentin: Dr. Andrea Jochmann-Döll

Dr. Andrea Jochmann-Döll hat das Forschungs- und Beratungsbüro GEFA Forschung + Beratung gegründet und arbeitet seit vielen Jahren als freiberufliche Wissenschaftlerin und Beraterin zur Gleichstellung der Geschlechter im Erwerbsleben und der Entgeltgleichheit. Eine besondere Rolle in ihrer Arbeit spielt das Thema der geschlechtergerechten Bewertung von Arbeit und das gleiche Entgelt für unterschiedliche, aber dennoch gleichwertige Arbeit von Frauen und Männern.

Workshop 2: „Frauen in den Parlamenten – ein langer Weg zur Parität?“

Auch im Superwahljahr 2021 sind Frauen in den deutschen Parlamenten immer noch unterrepräsentiert. Besonders gravierend sieht es in den Kommunen aus. Dabei kann es sich kein Gemeindewesen erlauben, dauerhaft auf die Potenziale und Sichtweisen der Frauen zu verzichten, welche die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Handeln ist gefragt, um gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen in der (Kommunal)politik wirkungsvoll zu fördern. Aber wie?

Referentin: Cécile Weidhofer

Cécile Weidhofer ist in der EAF Berlin als Director im Bereich Demokratie und Partizipation tätig. Ihr Schwerpunkt liegt auf der parteiübergreifenden Arbeit mit (zukünftigen) hauptamtlichen und ehrenamtlichen Kommunalpolitikerinnen sowie mit Kommunen und Parteien. Aktuell verantwortet sie das Thema „Parität in den Parlamenten“ und ist Projektleiterin des Helene Weber Kollegs.

Workshop 3: Antifeminismus und Anfeindungen von Politikerinnen

Zunehmend sind Politikerinnen von der kommunalen Ebene bis zur Bundesebene mit Attacken im Internet und im wirklichen Leben konfrontiert. Warum ist das Antifeminismus? Wer sind die Absender*innen? Welche Ziele verfolgen sie? Und wie verhindern wir, dass sie Erfolg haben? Um diese Fragen geht es in dem Workshop.

Referentin: Dr. Dorothee Beck

18.00 Uhr                        Digitale Diskussionsrunde mit den Referent*innen

Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Diskussionsrunde, bei der Ihre Fragen mit den Referent*innen erörtert werden.

19.00 Uhr                        Ende der Veranstaltung

Moderiert wird die gesamte Veranstaltung von der Göttingerin Nele Kießling. Sie ist deutschlandweite Moderatorin für Online-, Hybrid- und Live-Events. Als Diplom-Kulturwissenschaftlerin weiß sie sich neuen Themen anzunähern und diese unterhaltsam und informativ für das Publikum zu übersetzen. Nele Kießling tastet vor, hakt nach und führt souverän und charmant durchs Programm.

Wir freuen uns auf den gemeinsamen Austausch. Rückfragen können Sie an Tobias Schläger (t.schlaeger@bildungsgenosschaft.de) und Wendy Ramola (wendy.ramola@leb.de) richten.

Ausschlussklausel

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Demokratie (heißt) braucht Gleichberechtigung

Save the Date – Demokratiekonferenz 2021

Einmal im Jahr veranstaltet die Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Göttingen eine Demokratiekonferenz. Die Konferenz ist für alle offen und richtet sich insbesondere an Menschen, die sich beruflich, privat oder im Ehrenamt für das demokratische Zusammenleben unterschiedlicher Menschen in der Region Göttingen engagieren. Thema der diesjährigen Konferenz ist „Demokratie (heißt) braucht Gleichberechtigung“. Inhaltlich werden wir uns intensiv mit den Bereichen „Parität in der Kommunalpolitik“, „Gender Pay Gap“ und „Antifeminismus: Anfeindungen von Politikerinnen“ auseinandersetzen.

Titel:     Demokratie (heißt) braucht Gleichberechtigung

Wann? Dienstag, 12. Oktober 2021 von 16.00 – 19.00 Uhr

Wo?      Im digitalen Raum

Nähere Informationen zu Inhalt, Ablauf und Anmeldungsverfahren werden Anfang September bekannt gegeben.

Nachfragen können Sie an Tobias Schläger (t.schlaeger@bildungsgenosschaft.de) und Wendy Ramola (wendy.ramola@leb.de) richten.

Ausschlussklausel

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Zusammen für einen sicheren Hafen

Am 30. Juni 2019 fand die 15. Göttinger Kulturenmesse auf dem Wochenmarkt statt.

Unter dem Zeichen der Solidarität gegen das Massensterben im Mittelmeer stand die diesjährige Kulturenmesse in Göttingen am 30. Juni 2019 auf dem Wochenmarkt. Sie wurde vom Integrationsrat Göttingen zusammen mit verschiedenen Göttinger Vereinen und Gruppen wie dem Lampedusa-Bündnis Göttingen und der Seebrücke Göttingen organisiert und setzte sich dafür ein, dass die Stadt zum „Sicheren Hafen“ für Geflüchtete wird. Bundesweit haben sich schon 83 Städte zu „Sicheren Häfen“ erklärt, womit sie ihrer Bereitschaft Nachdruck verleihen, zusätzliche aus Seenot gerettete Menschen aufzunehmen.

Die Kulturenmesse präsentierte zum 15. Mal das bunte kulturelle Bild in Göttingen. An über 30 Ständen stellten sich vielfältige Migrantenselbstorganisationen, Beratungseinrichtungen, Flüchtlingsinitiativen sowie politische und kulturelle Gruppen vor. Auch in diesem Jahr war die Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen in vielerlei Hinsicht Teil der Kulturenmessen. So nahmen neben der Geschäftsstelle auch verschiedene Institutionen der Bildungsgenossenschaft wie die Beschäftigungsförderung Göttingen, die VHS und das Institut für angewandte Kulturforschung mit ihren Projekten die Veranstaltung teil. Die BIGS-Geschäftsstelle informierte insbesondere zu den Themen der Anerkennungsberatung, der Bildungsberatung, wie auch zu dem Verbundprojekt FairBleib.

Auch in den kommenden Jahren wird sich die Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen mit ihren Mitgliedern für eine tolerante und weltoffene Gesellschaft einsetzen sowie Ratssuchende aus anderen Ländern bei der Integration unterstützen.